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21.03.2017, 19:41 Uhr | Stephan Brockmann
In der Hauptstraße tut sich was

Eine grundhafte Sanierung der Hauptstraße und eine Aufwertung der Ortsdurchfahrt stehen schon lange auf dem Wunschzettel der Bürger und der CDU Eppertshausen.

Aktuell beraten die gemeindlichen Gremien über ein weiteres Projekt auf dem langen Weg.

In der Sitzung der Gemeindevertretung am 22. März fällt eine wichtige Vor-Entscheidung.

Der eigentliche Hauptakteur ist das Land Hessen, welches Eigentümer der Hauptstraße ist und somit für die Sanierung der Fahrbahn der Hauptstraße planerisch und finanziell zuständig ist. Im Falle einer Sanierung des Straßenzuges müsste die Gemeinde lediglich die Kosten für den Gehweg tragen. Nach den derzeitigen Planungen des Landes stehen vor dem Jahr 2020 keine Haushaltsmittel für die Sanierung der Hauptstraße als Ortsdurchfahrt bereit.

 

Die Zeit, bis das Land nach 2020 hoffentlich aktiv wird, möchte die Gemeinde Eppertshausen nutzen, um Voraussetzungen für eine Aufwertung der Hauptstraße zu schaffen. Engstellen am Gehweg sollen beseitigt werden. Bessere Angebote für Fahrradfahrer und Fußgänger sowie ein schöneres Ortsbild entlang der Hauptstraße sind weitere Wünsche. Zusammen mit weiteren Maßnahmen wollen wir die Hauptstraße und das Umfeld aufwerten. Wir erhoffen uns, so wenigstens etwas zum Erhalt der noch verbliebenen Geschäfte beitragen zu können.

 

Für die Verbreiterung der Gehwege hat die Gemeinde in den vergangenen zwei Jahren bereits zwei Grundstücke bzw. Grundstücksteile an der Hauptstraße angekauft.

 

Ein weiterer Schritt steht nun zur Umsetzung an.

Im Dezember 2016 hat die CDU einen Antrag in die Gemeindevertretung eingebracht, mit dem der Ankauf des Grundstücks Hauptstraße 67 (ehemaliger Supermarkt nahe zur Einmündung Friedhofstraße) geprüft werden soll.

 

Auslöser des Antrages sind Planungen für die Zukunft der Bushaltestellen in Eppertshausen. Nach den gesetzlichen Vorgaben müssen Bushaltestellen zukünftig barrierefrei sein. Dies soll einen ebenmäßigen Ein- und Ausstieg in die Busse ermöglichen, damit alle Bevölkerungsgruppen den ÖPNV ohne Einschränkungen nutzen können. Angesichts des immer größer werdenden Anteils älterer Menschen und der immer jünger werdenden Kinder, die mit dem Bus zur Schule fahren, ein wichtiger Aspekt.

 

Für eine entsprechende bauliche Gestaltung ist es notwendig, ca. zwanzig Meter Platz für eine Bushaltestelle mit durchgängig erhöhtem Bordstein (sogenannter Kasseler Hochbord) zu haben. Grundstücks- oder Garagenzufahrten in einem solchen Haltestellenbereich sind hinderlich. Eine geeignete Stelle fehlt bisher für die Bushaltstelle Eppertshausen Mitte, Fahrtrichtung Ober-Roden, und könnte nun in Höhe des Anwesens Hauptstraße 67 hergestellt werden.

 

Weiterhin würde der Ankauf des Grundstücks ausreichend Platz ergeben, um an dieser Stelle eine Buswartehalle anlegen zu können, die nicht den Gehweg einengt. Damit hätten Fahrgäste beim Warten einen gewissen Wetterschutz. Auch eine Fahrradabstellmöglichkeit abseits des Gehweges könnte so geschaffen werden. Beides, Buswartehalle und Fahrradabstellanlage, könnten auch von den Fahrgästen der schräg gegenüberliegenden Bushaltestelle genutzt werden. Somit werden beide Anlagen nur einmal benötigt, was Kosten spart.

 

Auf dem anzukaufenden Grundstück würden immer noch Restflächen übrig bleiben. Wie diese genutzt werden sollen, muss noch in den Gemeindegremien beraten und festgelegt werden. Denkbar sind die Anlage von Parkplätzen, welche über die Friedhofstraße erschlossen werden und entsprechendes Begleitgrün.

 

Nebenbei könnte erreicht werden, dass das seit Jahren leer stehende Gebäude und der damit verbundene Eindruck der Verwahrlosung verschwinden. Eine andere sinnvolle Nutzung des Grundstücks erscheint aufgrund der Lage und des Grundstückszuschnitts nicht möglich. Stattdessen könnte eine moderne Bushaltestelle samt Buswartehalle und Fahrradabstellanlage entstehen. Das käme den Busbenutzern zu Gute und könnte zu einer optischen Aufwertung des Ortskerns führen.

 

In der aktuellen Sitzungsrunde (13. und 16. März) beraten die Ausschüsse über den Ankauf des Grundstückes, bevor die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 22.3. voraussichtlich abschließend entscheidet.

 Auf Antrag der CDU wurde im Haushaltsplan 2017 die Summe von 350.000 Euro für Ankauf des Grundstücks und Abriss bereitgestellt. Für einen Teil des Grundstückspreises sowie die Baukosten (Bushaltestelle, Buswartehalle und Fahrradabstellanlage) hofft die CDU auf einen 60%-tigen Zuschuss des Landes Hessen an die Gemeinde. Unabhängig von diesem Zuschuss erachten wird die Gesamtmaßnahme als wichtig und wertvoll im Sinne des Mottos „Leben, Wohnen und Arbeiten in Eppertshausen“

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