CDU-Gemeindeverband Eppertshausen

CDU stellt beim Heringsessen Wahlthemen vor

Mehr als 200 Gäste in der Bürgerhalle – Alltagspolitik und Nahversorgung im Blick

Die Bürgerhalle war gut gefüllt: Mehr als 200 Besucher kamen zum Heringsessen der CDU Eppertshausen, zusätzliche Plätze wurden auch im Vorraum benötigt. Im Vorstand wird deshalb darüber nachgedacht, bei künftigen Veranstaltungen die Anordnung der Tische anzupassen.

CDU-Fraktionsvorsitzende Ann-Katrin Brockmann:  Eine Gemeinde zeigt ihren Charakter dort, wo Menschen im Alltag Unterstützung brauchen. Foto: Jens Kowalski CDU-Fraktionsvorsitzende Ann-Katrin Brockmann: Eine Gemeinde zeigt ihren Charakter dort, wo Menschen im Alltag Unterstützung brauchen. Foto: Jens Kowalski

CDU-Vorsitzender Michael Crössmann sprach von einer „sehr guten“ Beteiligung. Fast jeder Gast griff zum Hering – rund 180 Portionen wurden ausgegeben. Viele Besucher lobten Geschmack und Zubereitung; alles sei frisch vorbereitet worden. Auch die moderaten Preise fanden Zuspruch. Ein großes Helferteam aus der Partei übernahm Organisation und Bewirtung – Bürgermeister Stephan Brockmann und sein Amtsvorgänger Carsten Helfmann standen zeitweise selbst an der Ausgabe.
Konkrete Projekte
Die CDU-Fraktionsvorsitzende Ann-Katrin Brockmann verwies in ihrer Rede auf Betreuung, Jugendarbeit, Vereine und Seniorenangebote. „Eine Gemeinde zeigt ihren Charakter dort, wo Menschen im Alltag Unterstützung brauchen.“ Als Beispiel nannte sie die barrierefreie Gehwegsanierung.
Eine Photovoltaikanlage auf dem Bauhof spare monatlich rund 2000 Euro Stromkosten, weitere Anlagen sowie die Erweiterung des Baumartenlehrpfads seien geplant. „Nachhaltigkeit heißt für uns ökologisch sinnvoll und finanziell machbar.“
Besonders aufmerksam wurde es beim Thema Nahversorgung. „Der Verlust der Apotheke vor Ort wäre für Eppertshausen enorm.“ Sondierungsgespräche über eine Fortführung liefen bereits.
Anschließend stellte Brockmann die 32 Kandidatinnen und Kandidaten vor und bat um Vertrauen bei der Kommunalwahl.
Vize-Landrat Lutz Köhler (CDU) verwies auf Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr, unter anderem bei der Schnellbuslinie X74. Deycke Zorn stellte die Arbeit der Frauen Union vor und warb um Mitwirkung.